Zwei Tage im Alpstein—1.Tag

Es grenzt an ein Wunder, dass tatsächlich ein Termin zum Wandern gefunden wurde. Zwei Nasen allerdings sagten sehr kurzfristig ab, da sie dem Wetter so gar nicht trauen.  Dem  Alpstein, mit seinem alpinen Charakter, sollte man tatsächlich mit gewissem Respekt begegnen.  Der Regen sollte am späten Vormittag verschwinden, aber Schneefall und Temperturen von 4 Grad, die auf einigen Wetterseiten prognostiziert werden, sind nicht spassig. So rufe ich bei der reservierten Berghütte an und kann Entwarnung geben. Kein Schnee in Sicht und alles ist wanderbar. Wunderbar.

Nur um eines vorzugreifen! Wir haben weder die eingepackten Handschuhe noch den  Fleecepulli oder die Regenhose benötigt. Nur an den windungeschützten Stellen zogen wir die Regenjacke an. Nachmittags zeigte sich zudem häufig die Sonne. Wenn Engel reisen ;-). Mit Grüsse an D.W. und M.W, die sich leider nicht überreden liessen….

1.Tag.

Wir starten in Wasserauen. Es ist bewölkt. Aber die Steigung zu Beginn durch den Wald am Hüttentobel bringt uns gleich ins Schwitzen.  Gutes Warmlaufen im Wald mit einem, von den letzten Regenfällen, gefülltem Bach. Aus dem Wald raus eröffnet sich das Wanderparadies. Es gibt immer was zum Schauen. Die saftig grünen Wiesen, die spektakulären Felsformationen, die Wolkenspiele, die gerade blühenden Bergwiesen und zwischendurch der Seealpsee . Begleitet wird die Wanderung vom Gebimmel der  Kuhglocken, die einfach dazu gehören. Dann ertönt wieder ein Murmeltierruf…

Unterhalb der Marwees folgen wir dem Weg. Zur rechten den Blick zum Seealpsee und der gegenüberliegenden Bergkulisse. In der Meglisalp pausieren wir um den leckeren Zwetschgenkuchen zu essen, der heute auf der Karte steht.  Nun steht mir der Sinn  nach einem Nachmittagsschläfchen. Allerdings zwingt mich die Gruppendynamik zum Weitermarsch. So trotte ich die folgenden Höhemeter zum Bötzel hoch. Hier oben pustet uns der Wind kalt um die Ohren, so dass die Regenjacken nun als Windjacken dienen. Am Fusse der Widderalpstocks folgt man dem Weg die nächste Stunde immer bergab. Es folgt eine Abzweigung rechts in den Wald hinein. Die doofen Naturtreppen haben NIE meine Beinlänge. Ich liebe deshalb meine Wanderstöcke und schiebe mich so den Wanderweg hoch. Nach 20 min erreichen wir das Ziel.   Die Bollenwees am Fählensee gelegen. Durch eine gute Infrastruktur zählt diese Hütte zu den sehr gut ausgebauten/ausgerüsteten Häusern.

 

Hier die Tourdaten:

 

 

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Martina

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