Bouldern

Seit 1,5 Jahren hat mich nun das Klettern begeistern können. Eine Koryphäe werde ich wohl nie werden, aber es macht mir Spass die Angst vor Höhe und dem Fallen zu überwinden. Plötzlich eine bisher unüberwindbare Kletterstelle zu meistern und die  ansatzweise vorhandenen Muskeln zu  spüren…. einen freien Kopf bekommen. Das sind die Gründe, warum ich mich einer kleinen Klettergruppe angeschlossen habe.

Aber Bouldern? Zum Training werden wir ab und zu in den Boulderraum gescheucht. Ein stinkender Raum mit dicken Matten. Und Wände, die mir Respekt einflößen, so ohne Seil und Gurt als Sicherung. Ich hasste es zu bouldern. Neidisch beäugte ich die spiderman-ähnlichen Männer und Frauen, die scheinbar federleicht  an einem Hauch von Nichts die Wand erklimmen. Ich scheiterte meist schon beim Einstieg. Den Hintern jenseits hängend krallte ich mich an den dicksten Griffen fest und gab alles. Das Endergebnis war meist Frustration und Schwielen an den Händen. NICHT MEIN DING!

Komisch. Da ich dem Gruppenzwang nicht entgehen konnte, blieb mir nichts übrig, als es doch immer wieder zu versuchen. Und nun muss ich gestehen, dass es nicht sooo schlimm ist. Die ersten Erfolgserlebnisse durfte ich bereits erleben und ich bemerke immer mehr Vorteile:

Bouldern ist alleine möglich, wenn der Kletterpartner wegfällt.

Bouldern trainiert Kraft und Technik.

Bouldern formt schön die Muskulatur.

Bouldern macht Spass.

 

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Martina

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