Canyoning oder ein kleines Gefühl von Abenteuer…

„Schluchteln“ wollte ich schon immer mal. Jedoch zögerte ich lange, da ich mir nicht sicher war, ob meine alpin- und wassertechnischen Qualifikationen ausreichen, bis ich über die diversen Könnerstufen aufgeklärt wurde. Es gibt alles: Vom Kennlernmodus bis zum Extrem-Canyoning.  Also wähle ich Schwierigkeitsstufe 2 aus und habe es nicht bereut. Im Lechtal( in Österreich) wage ich es mit 3 weiteren Gleichgesinnten. Unser Canyoningführer kümmert sich um alles. In den Anfängerstufen bekommt man alles auf dem Servierteller präsentiert. Nur den Mut muss man aufbringen, sich den Aufgaben zu stellen und den Seilen, Knoten und Sicherungen des Führers zu vertrauen.

Leute, das Schluchteln macht einfach Laune! Wir konnten uns 20 Meter abseilen, sind kleine Partien abgeklettert, sind 4-5 Meter ins kühle Nass gesprungen, konnten Felsformationen runterrutschen und zudem mal spüren, wie reisend ein Fluss sein kann.  Die Lech war an dieser Stelle nicht  besonders tief oder breit, aber es kostete viel Kraft um an  die andere Seite zu gelangen. Ich kraulte im profesionellem Hundestil um mein Leben!

Dieses Naturerlebnis empfehle ich allen, die Spass daran haben  mit etwas sportlichem Ehrgeiz eine Schlucht zu erkundschaften, die einem sonst verwehrt bleibt. Wunderschön! Für mich wird es sicher ein zweites Mal geben. Und gerne Stufe 3…Adrenalin fühlt sich gut an.

 

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Martina

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