Eine Frau, ein Zelt und der Westweg ( 9.Tag)

Nach einer ruhigen Nacht auf bequemen Grund weckt mich morgens die Sonne. Wunderschöner Anblick, wenn die Wiese nass vom Tau in der Sonne glänzt.  Nach den üblichen Morgenritualen kommt ein Förster vorbei, mit dem ich mich unterhalte. Zelten ist primär nicht erlaubt, aber ich es bewahrheitet sich wieder, dass man bei richtigem Verhalten toleriert wird. Spannend sind seine Kurzgeschichten über das Jagen und den Wald.

Diese Tagesetappe entpuppt sich als ein schöner abwechlungsreicher Weg, der durch einen idyllischen Moorsee (Blindensee) führt. . Eine kurze Rast lohnt sich an der Elzquelle.  Die Bregquelle, der Ursprung der Donau, schenke ich mir.  In Brend muss ich an meine Kindheit denken, denn hier steht noch immer eine Jugendherberge, die meist von Schulklassen besucht wird. Und ich war dabei..Zwischendurch gibt es immer wieder Wetterumschwünge mit Gewitter und Hagel. Der Spuk ist jedoch nach ein paar Minuten wieder vorbei und ich kann die Regenjacke wieder verstauen. Als Ziel nehme ich mir die Kalte Herberge vor. Dort schlinge ich geradezu das Radler und Essen herunter. Den darauffolgenden Regenguss warte ich ab und suche mir dann die nächste Übernachtungsmöglichkeit. Gar nicht so einfach. Mit müden Beinen geht es wieder in den Wald. Drumherum Häuser, Höfe und keine ebenen ruhige Stellen. Mist. Schliessendlich entscheide ich mich am Waldrand für einen Platz zwischen Termitenhügel in einer leichten Schräglage. Ich parke auf einer Wurzel, damit ich beim Schlafen nicht dauernd zur Seite rolle. Die Aussicht ist hübsch und es hat sich gelohnt solange zu suchen. Auch wenn die Nacht etwas unruhig ist und ich  an Sid von Ice Age denken muss.

Tourdaten:

Wilhelmshöhe- Brend-Kalte Herberge–Pampa irgendwo:    25 km  1323 HM/1219 HM

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Martina

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