Madeira: „Bloss nicht“ und „Unbedingt“

Wer sich für die portugiesische Insel Madeira entscheidet, kauft sich meist einen Reiseführer. Jeder dieser Ratgeber beinhaltet einen „Bloss nicht“- und einen „Unbedingt“-Abschnitt.  Mir sind sie eine  Hilfe, wenn ich in ein für mich noch unbekanntes Fleckchen Erde reise.

Meine Vorschläge beziehen sich nicht auf die wundervollen Orte, die soll jeder für sich selbst entdecken. Vielleicht helfen sie jedoch für die Reiseplanung:

Meine Empfehlungen:

 

To do

  • Schuhe mit Grip  anziehen! Ein geteerter Pflasterweg ist selten.
  • Regenjacke  einpacken. Das Wetter überrascht minutenweise.
  • Kontakt mit Einheimischen aufnehmen. Vor allem in den nichttouristischen Orten. Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit trifft man überall. Ihre Gelassenheit ist bemerkenswert.
  • Wenn der Service gut ist, auch mal ein Trinkgeld hinterlassen.
  • Streckenwanderungen sind häufig gut mit den öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen. Taxen und Busse gibt es einige. Davor allerdings im Internet die Zeiten recherchieren. Es dauert einige Zeit, bis man das System mit den verschiedenen Anbietern versteht.
  • Auto mieten: für Rundwege und entlegene Orte ist ein fahrbarer Untersatz goldwert.
  • Essen in Kneipen und Restaurants. Isst man nur in den Hotels verpasst man eine kulinarische Reise.
  • Den originalen Poncha probieren. Lecker! Für diejenigen, denen er zu stark ist, gibt es den Poncha als Cocktail in einer leichteren Form mit vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.
  • Madeirawein
  • Sich  „Fado“ anhören. Melancholisch schön.
  • Taschenlampe mitnehmen: Manche Wege führen durch enge, unbeleuchtete Tunnel.

 

 Bloss nicht:nicht gut

  • Achtlos mit Feuer umgehen: Waldbrände toben immer wieder.
  • Keine Taschentücher beim Gebüschaufsuchen liegen lassen. Sieht unappetitlich aus und benötigt 3-6 Monate zum Verrotten.
  • Beim Anreden der Einheimischen Deutsch reden.  Es können manche deutsch, aber es ist unhöflich, im besten bayrisch, schwäbisch oder plattdeutsch zu reden. Auch wenn kein portugisisch gekonnt wird, kann es mit der Reisesprache englisch versucht werden, oder man fragt einfach mal höfflich nach, ob auch deutsch in Ordnung ist.
  • Dem Reiseführer glauben und Wanderungen meiden, da man Angst hat, dass man genau heute und nur Du überfallen wirst.
  • Sich geführten Wanderungen anschließen, die die Highlights oder  „noch geheimen und wunderschönen Orte“ besuchen: Stau vorprogrammiert! (Siehe Beitragsfoto)
  • Auf dem Markt in Funchal im zweiten Stock Obst und Gemüse einkaufen. Zu teuer… Wer nicht nicht weiss, was das Essbare wert ist, wird über den Tisch gezogen.

 

 

 

 

 

 

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Martina

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