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Wandern am Walensee- Von Weesen nach Quinten

Wochenende! Endlich wieder eine Gelegenheit um ein paar Stunden  in der Natur zu verbringen. Der Walensee ist mit dem Auto, bzw. mit den ÖV super zu erreichen. Daher ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen.

Weesen eignet sich als Startpunkt hervorragend.  Von dort aus starte ich am Seeufer und folge brav der Beschilderung Richtung Quinten. Blöderweise ziehen sonnige Wochenende auch Scharen an Gleichgesinnte an und ich bin Teil einer Völkerwanderung . Der asphaltierte Weg  führt nach Betlis am Badestrand vorbei. Es geht durch einen schnuckligen Felstunnel durch. Endlich wird es ruhiger. Die Strasse ist nun auch nicht mehr für den Autoverkehr zugelassen und man teilt sich denWeg nur noch mit Velofahrer. Das bleibt leider auch so, denn diese Wanderstrecke ist ebenso eine zugelassene Mountain-Bike-Strecke, die bei diesem Wetter ebenso von 2-Rad-Liebhabern frequentiert wird. Ein kurzes Schwätzchen mit einem dort wohnhaften netten und kommunikativen Schweizer versüsst den Tag, denn tiefenentspannt gewährt er einen Einblick in seine Garage, die einiges zu bieten hat. 3 Motorräder und 2 Sportwägen…uiuiuiu. Die Schweizer 😉

Nun geht es leicht bergauf und ab in den Wald. Schade, dass man stets die Autobahn hört, die auf der anderen Seite des Walensees verläuft. Denn es ist richtig idyllisch hier. Die Beschilderung ist sehr gut und man kann zudem noch die Steigung aussuchen. 3 Möglichkeiten werden angeboten. Ein Verlaufen ist nicht drin.

An einer Kapelle , die Ruhe und Rastmöglichkeit bietet, stürze ich mich auf meinen Käsevorrat, bevor ich ihn nur noch als Fondue verwenden kann. Etwas weiter gibt es einen grossen Grillplatz und kaum führt der Weg wieder in den Wald begrüsst  mich ein tosender Wasserfall. Nun ist etwas Steigung im Seerenwald angesagt, der an einem wunderbaren Aussichtspunkt endet.

Nun beginnt der Abstieg nach Quinten. Erst ein paar Meter vor Quinten, einem hübschen Dörfchen , kommen alle Wege wieder zusammen und entsprechend wird es wieder voll. Vor der Schiffsanlegestelle staut es sich. Denn dies ist die einzige Möglichkeit (ausser gehen), wieder nach Weesen zu kommen. Ich schnappe mir das letzte Schiff und lande nach 30 min Fahrzeit wieder in Weesen.

 

Ein zu empfehlender Spaziergang/Wanderung.

Hier die Tourdaten:

3 Männer, 1 Frau, 1600 km und Kurven, Kurven, Kuven

Wie ich mich freue! Seit einigen Jahren verbringen langjährige Freunde und ich ein paar Tage auf dem Moped und touren durch die Gegend. Dieses Jahr toppen wir die Anzahl der Tage und planen 4 Tage. Uff. Das wird hart. Denn ich habe noch u.a.  2015 und Schweiz/Italien 2016 im Kopf und erinnere mich an die darauffolgenden Tiefschlafphasen.

S. unser bester Fahrer und Tourenguide grinst hämisch, als wir uns treffen und wünscht uns gute Fahrt. Aha!

Niemand von uns hat dieses Jahr eine nennenswerte Zahl auf den Kilometerzähler gefahren. Dann also schööön langsam anfangen.

1.Tag:

Start: Konstanz. Zuerst geht es wieder auf die Autobahl nach Chur um Zeit zu sparen. Jetzt wissen wir immerhin wie sich das Moped anhört und fahren uns in der Lenzerheide mit den ersten Kurven warm. Ist das herrlich.  Ueber den Julierpass nach St. Moritz. Dann durch Celerina, Poschiavo nach Edolo. Hier beginnt dann die 2 Stufe der Warmfahrphase, denn die Kurven werden unübersichtlicher und enger. Jetzt muss es wieder sitzen, das Fahrgefühl. Weiter geht es nach Breno,Darfo, und am Lago d Ìseo vorbei. Inzwischen sehe ich nur noch Seen und Kurven. Lago d`Idro und Lago di Ledro. Einmal dachte ich zudem, dass das Navi von S. irre ist. Es führte uns durch eine nur mopedbreite Strasse, die steil bergab ging. Die Wegführung ist nicht erkennbar, da eine steile Kurve und ein Steinbogen die Sicht versperrte. Wer da steckenbleibt, hat keine Chance zu drehen…Hier stoppte ich und wartete einfach mal ein paar Minuten, ob jemand wieder fluchend den Rückweg antritt.  Was natürlich zur Folge hatte, dass ich kurzfristig den Anschluss verpasste, da dies tatsächlich (ich kann es noch immer nicht glauben) der richtige Weg war. Boing.

Nach bereits vielen gefahrenen Stunden  freuen wir uns auf das erste Hotel. Aber leider ist der Passo Croce domini gesperrt und wir müssen einen längerenUmweg fahren um endlich in Gargnano im Hotel Tre Punte anzukommen. Der Empfang ist super. Bei Regen werden unsere Mopeds auf ein gesichertes Privatgrundstück gebracht und wir dürfen uns erstmal trockenlegen und die liebevoll eingerichteten Zimmer beziehen.  Ein Restaurant gibt es zwar nicht im Hotel, aber der Durst kann in der  Bar gegenüber gestillt werden, die ein herzlicher Italiener führt. Und eine grosse Auswahl an Speisen hat 10 Meter weiter ein Restaurant. Also alles bestens. Nach 480 km Fahrt, einem Stück Fleisch mit Steinpilzen und Rotwein schlafe ich entsprechend sehr gut.

2.Tag:

Nach dem Frühstück und einer netten Verabschiedung der Cheffin steigen wir auf die Mopeds. Das Einfahren bleibt aus, denn der Weg schlängelt sich von Beginn an durch die Gegend. Tief einatmen und genießen. Ein  Hoch auf meine Reifen, die sich ratzfatz mit dem Asphalt verzinken und mir ein Gefühl von Sicherheit geben. Wir kurven oberhalb des Lago di Garda , vorbei an Riva und pirschen uns von hinten an den Monte Baldo ran. In Höhe Affi Richtungsänderung nach Molina und ab in den Naturpark della Lessinia.  Es ist heiß und wir genießen die Fahrt auf den Monte Grappa. Allerdings ziehen hier prombt die Wolken hoch und wir sehen gar nichts! Schade, denn bei ungetrübter Sicht, hat man einen gigantischen Weitblick. So fahren wir weiter und geraten  wieder in einen  Regen- und sogar Graupelschauer. Wir halten brav durch, denn unser geplanter Stopp Arsie ist nicht mehr weit. Hier ist die nächste Uebernachtung direkt am See Lago die Caro gebucht. Froh,  am gebuchtem Hotel Parigi  angekommen zu sein, folgt die Ernüchterung. Die Begrüssung besteht aus einem abfälligem Blick auf unsere nassen Regenkleidung. Gut, besonders attraktiv sehen wir nicht aus, aber uns dann erst die Ausweise suchen zu lassen, bevor wir überhaupt richtig angekommen sind, ist sehr gewöhnungsbedürftig. Zudem gibt noch eine Lektion, dass das angeschlossene Restaurant KEINE Pizza hat, sondern nur besonders gute (und preislich gehobene) Gerichte anbietet. Da gefriert sogar unserem Charmeur J. das Lächeln im Gesicht. Dann etwas Hektik. Kurz ein Feierabendbierchen, gefolgt von einer heissen Dusche (die Zimmer sind stilvoll und gemütlich eingerichtet)  und ab zum Essen, bevor die Küche (sprich: der Hausherr) schließt. Nun ist die Welt wieder in Ordnung. Bei zugegeben gutem Essen mitWein ist der Abend mit meinen Jungs unterhaltsam und gemütlich.

 

3. Tag:

Der Regen hat sich verzogen und lässt erahnen, wie hübsch dieser Ort bei Sonne sein kann. Nach einem spärlichen Frühstück ( weder international noch italienisch konnte man dieses Frühstück nennen) und einem wenig warmem Abschied folgt das gleiche Procedere vom Vortag. Von Beginn an wird Konzentration für die vielen engen Kurven in der trentinischen Gegend gefordert. Herrlich.

Kirschen…hier gibt es Unmengen schon an KIRSCHEN! Ich liebe Kirschen und kaufe mir dann auch gleich 1 kg, die (wer hätte es gedacht) durch das Rumgeschüttel während dem Fahren dann gar nicht mehr so appetitlich aussehen. Schniff.

S., schon sichtlich über meine Regenhosen-Anzieherei genervt (ich hasse nun mal Wasser in den Motorradstiefeln!) fahren wir die letzten 8 km bei Regen durch und gelangen an das La Ripa Hostel in Albino, das in einem beeindruckenden altem Convent untergebracht ist.  Allerdings hätten wir die Rezeptionszeiten beachten müssen. Ein Fresszettel klebt an der Klingel: Wir haben bis 19 Uhr auf. Nun ist es 19:15 Uhr. … öhmm. Nach einem Telefonat verabreden wir uns mit der quirligen Rezeptionistin auf 20:30 Uhr und verbringen die Wartezeit in einer kahlen Lieferservice-Pizzeria. Nach dem Einlass in das Hostel stellen wir uns auf Feierabend ein. Genial. Alles ist frisch renoviert und es gibt Platz ohne Ende in den Zimmern. Ein Künstler unterstützt das Hostel mit Bilder und Skulpturen. Den Abend verbringen wir in einer Bar im Dorf bei italienischem Wein, niederländischem Bier und französischer Salami.

4.Tag:

Wie es sich gehört, scheint auch heute morgen wieder die Sonne. Unser nun typisch  italienisches Frühstück besteht aus  Kaffee und süssem Gebäck. Oha. Und dies bei hungrigen Mäuler. 2 gefüllte Croissants für jeden! Dann mit Bauchweh auf die Mopeds. Der Nachhauseweg gestaltet sich wie die letzten Tagen phänomenal. Kurven, Kurven, Kurven. Von Albino aus düsen wir über Trevasco San Vito im Zickzack an den Lago di como. Leider ist der Passo San Marco noch gesperrt. Eine Herausforderung ist anschliessend  der Splügen-Pass. Diese Kehren fordern nochmals alles. Zum Glück ist meine Fahrweise hier unter vorsichtig einzustufen. So kann ich beruhigt an der Polizei vorbeifahren, die sich am Fusse des Passes den Rasern annimmt.  Ein Highlight ist nochmals das Rofla-, sowie das Viamala-Tal.

Ich bin platt und der Abend fortgeschritten. So entscheiden wir uns bei Chur wieder auf die Autobahn zu fahren, um 2 Stunden später müde, aber heile und glücklich wieder am Bodensee einzutrudeln.

 

Danke S. für die super Planung. Alles war perfekt. Nichts zu meckern gibt es. Naja…vielleicht eine Kleinigkeit….räusper… nächstes Jahr ein paar Pausen mehr mit Möglichkeiten für den WC-Gang für Damen !

 

 

 

 

 

Hier die Tour im Motoplaner.de geplant:

http://www.motoplaner.de/#v4&47.63061,9.22461,1,0,0;47.5572,9.28524,1,0,0;47.01151,9.51146,1,0,0;46.72753,9.55781,1,0,0;46.5106,9.63411,1,0,0;46.4107,10.02612,1,0,0;46.15412,10.15296,1,0,0;45.93686,10.32756,1,0,0;45.93204,10.30417,1,0,0;45.92874,10.30344,1,0,0;45.82731,10.12108,1,0,0;45.71442,10.24696,1,0,0;45.71376,10.48205,1,0,0;45.68486,10.63384,1,0,0;45.73812,10.73003,1,0,0;45.78318,10.72943,1,0,0;45.88767,10.841,1,0,0;45.88531,10.8481,1,0,0;45.79862,10.89364,1,0,0;45.72837,10.85651,1,0,0;45.56849,10.87416,1,0,0;45.56944,10.89655,1,0,0;45.64517,10.93064,1,0,0;45.65065,10.9858,1,0,0;45.64191,11.02658,1,0,0;45.62676,11.03298,1,0,0;45.6863,11.07629,1,0,0;45.61304,11.12931,1,0,0;45.6114,11.13889,1,0,0;45.60083,11.14504,1,0,0;45.59358,11.21241,1,0,0;45.56522,11.25785,1,0,0;45.54935,11.2775,1,0,0;45.51577,11.46292,1,0,0;45.53056,11.5012,1,0,0;45.85582,11.73545,1,0,0;45.8734,11.80357,1,0,0;45.92212,11.78892,1,0,0;45.9571,11.75342,1,0,0;45.92324,11.67676,1,0,0;45.95665,11.32875,1,0,0;45.97626,11.2899,1,0,0;46.01126,11.30253,1,0,0;46.03706,11.30147,1,0,0;46.0802,11.09831,1,0,0;46.03902,11.05756,1,0,0;46.04351,10.95889,1,0,0;45.93623,10.81144,1,0,0;45.90897,10.83234,1,0,0;45.9023,10.83425,1,0,0;45.85438,10.63687,1,0,0;45.73015,10.43445,1,0,0;45.7203,10.42103,1,0,0;45.70191,10.20657,1,0,0;45.65403,10.01736,1,0,0;45.66158,9.97428,1,0,0;45.6789,9.94528,1,0,0;45.73314,9.95449,1,0,0;45.73153,9.90696,1,0,0;45.74801,9.85151,1,0,0;45.76579,9.80197,1,0,0;45.77687,9.73967,1,0,0;45.84272,9.73036,1,0,0;45.88079,9.70748,1,0,0;45.87512,9.68183,1,0,0;45.87409,9.6528,1,0,0;45.8917,9.52356,1,0,0;46.0104,9.37526,1,0,0;46.03316,9.31364,1,0,0;46.2123,9.44828,1,0,0;46.50552,9.33038,1,0,0;46.56175,9.35074,1,0,0;46.56893,9.38966,1,0,0;46.58184,9.42146,1,0,0;46.62913,9.44196,1,0,0;46.65493,9.4497,1,0,0;46.68368,9.4466,1,0,0;46.6979,9.44677,1,0,0;47.1739,9.46549,1,0,0;47.18185,9.46578,1,0,0;47.18253,9.46315,1,0,0;47.18306,9.45831,1,0,0;47.1819,9.4658,1,0,0;47.2039,9.44131,1,0,0;47.21177,9.49745,1,0,0;47.52492,9.38688,1,0,0;47.55708,9.28509,1,0,0;47.6315,9.22443,1,0,0;47.63863,9.20193,1,0,0&&0,0

Der Illmensee

Im Landkreis Sigmaringen gibt es einige Natur-Highlights, die ich leider erst seit einiger Zeit erkundschafte. Das Pfrunger Ried, der Höchsten, der Federsee mit dem Wackelwald  …traumhaft.  Der Illmensee bei dem gleichnamigen Dörfchen stand nun auch auf meiner Liste.  Im Sommer ist hier einiges los, denn der Illmensee ist ein bekannter Badesee. Allerdings ist von Beginn an klar, dass ich es bei der Umrundung sehr ruhig haben werde, denn der angesiedelte Camping-Platz hat noch geschlossen und ausserdem regnet es mal wieder. Bei Sonnenschein ist es hier sicher richtig idyllisch, denn die Moor-und Schilfgegend um den See herum bietet ein Postkartenmotiv.

Hier die Strecke:

Arlen-Bankholzen-Bohlingen-Arlen

Ein Heimspiel für mich, wenn  Arlen als Start-und Zielpunkt einer schönen Tageswanderung fungiert. Mit meinem Lieblingsmenschen hatte ich 2014 schon mal den Herrentisch erklommen, um nach Stein am Rhein zu laufen.

Kaum traten dieses Jahr die ersten Sonnenstrahlen raus, schnappte ich mir meinen nie motzenden Mitgeher und startete eine Tagestour. Auch dieses Mal natürlich mit gefülltem Rucksack, der den Anschein einer Expedition macht. Zu meiner Verteidigung: ich werde nie verhungern oder nass werden. Eher vom Gewicht erdrückt, aber das hält sich zum Glück bei einer Tageswanderung  in Grenzen.

Hier die Tour:

Am besten startet man in Arlen. Der Wiesenstrasse folgen erreicht man kurz vor der schweizer Grenze den Bodensee-Jura-Weg. Von hier gelangt man schnell über einen Kiesweg ,an Schrebergärten vorbei, zum Schienerberg. Den Serpetinenweg zum Herrentisch schiebe ich mich mit den Stöcken  schnaufend hoch. Anfang des Jahres ist meine Kondition schon wieder auf Null. Ätzend! Auf dem Herrentisch angekommen öffnen wir als Belohnung unseren Rucksack und knöpfen uns die ersten Schokoriegel vor. Mit Blick auf die Hegaukegeln lässt es sich hier gut aushalten. Nur die Bise stört die Zweisamkeit. So  geht es weiter über den einsamen und schönen Grat durch Wald und über einen kleinen Wiesenanteil nach Bankholzen. Dieses Dörfchen hat sich vor dem Ortseingang ein erholsames Plätzchen eingerichtet. Der Weg führt nun an einem Bächlein an einer Mühle vorbei. Freudig schauen wir auf die Märzenbächer, die den Frühling einläuten.  Nun gelangen wir in das beschauliche Bankholzen und durchqueren es.
Einige Meter Asphalt folgend biegen wir anschliessend links auf den Wanderweg Richtung Bohlingen ab. Der Weg geleitet uns zur  Aach, der wir  nach  Bohlingen folgen. Hier gönnen wir uns ein weiteres  Päuschen, um die Vorräte aus dem Rucksack zu futtern. Die überdachte Bushaltestelle im Dorfkern eignet sich hervorragend dafür. So haben die Bohlinger freien Blick auf uns ;-). Anschliessend machen wir uns auf den Nachhauseweg. Über Worblingen am Naturschwimmbad vorbei nach Arlen.

Eine hübscher langer Spaziergang, der Lust auf mehr macht und mir eindringlich zeigt, dass ich noch hart an meiner Kondition arbeiten muss. Der Frühling/Sommer steht schliesslich vor der Tür!

Hier die Tourdaten:

Tagesspaziergang am Bodensee. Von Stein am Rhein nach Iznang

Frische Luft tut gut! Sie lässt mich vom Alltagsstress Abstand gewinnen. Na dann: Raus! Mein Bedarf danach ist gross.

Auf Höhenmeter habe ich keine Lust.  Dazu bin ich viel zu faul. Deshalb wähle ich einen Weg am Untersee, der mit den öffentlichen Verkehrsmittel sehr gut zu erreichen ist.

Das übliche wird eingepackt: Viel Wasser und Tee, Essen für 3 Tage, Kleidung für alle Eventualitäten. Dazu noch starre Wanderschuhe, meine einzig wasserdichten Schuhe, die eigentlich für den alpinen Gebrauch sind. Komisch. Trotz meiner Erfahrungen habe ich vor allem bei Tagestouren den Hang zum Überflüssigem….tstst. Das einzig richtige beim Packen ist wohl meine Begleitung, die gutmütig alles erträgt.

Startpunkt ist Stein am Rhein, ein hübsches Städtchen im Kanton Schaffhausen (CH), was sich anzuschauen lohnt. In der tollen Altstadt gönnen wir uns den obligatorische Nussgipfel. Mit 500 Kalorien mehr im Bauch starten wir unsere Tour.  Wir müssen nur der Wegmarkierung: Bodensee-Rundwanderweg folgen. Bald gelangen wir schon  über die grüne Grenze nach Deutschland. An Öhningen und Hemmenhofen vorbei  machen wir am Seeufer Rast. Ab Gaienhofen führt der Weg  von nun ab meist am Seeufer entlang. Aufgrund eines Naturschutzgebiet kann ab Horn der See nur mit einem Abstand betrachtet werden.

Der Weg ist meist asphaltiert und Steigungen sind hier wirklich keine zu finden.  Dementsprechend schmerzen meine Füsse in den harten Schuhen, die ein Abrollen des Fusses verhindern. Mist. Mein Gejammer kann sich mein Begleiter  bald nicht mehr anhören und wir beschließen in Iznang den Bus zu nehmen, um den Heimweg anzutreten.

 

Zum gemütlichen Vor-sich-hin-latschen, ist die Strecke in Ordnung. Der Blick auf den See wirkt beruhigend. Zudem lässt sich diese Strecke mit Kultur verbinden. Denn die Höri beherbergte einst einige bekannte Maler und Dichter. So bietet z.B. das Otto Dix Museum in Hemmenhofen, das Haus von Hermann Hesse in Gaienhofen usw. einige Möglichkeiten der Abwechslung auf diesem Weg,  der übrigens eine Teilstrecke des Bodensee-Rundwanderweges ist.

Ansonsten jedoch würde ich diesen Weg aufgrund der asphaltierten Wege und der stetigen Nähe zur  Strasse  nicht für einen Wanderausflug empfehlen. Aber eine Alternative zum Sofa ist es allemal.

Geniesst weiterhin die Zeit in der Natur und lasst die Seele baumeln!

 

Hier die Tour:

 

Halbtageswanderung zwischen den Hegauvulkanen. Singen bis Welschingen

Damit ich nicht gänzlich dem Winterblues verfalle, entschliesse ich mich nach dem Ausschlafen (das musste einfach sein), den Hegauvulkanen einen Besuch abzustatten. Ganz ohne Plan,  nur mit Rucksack, etwas Geld und meinem spontanem Begleiter, fahren wir mit dem Zug nach Singen-Landesgartenschau. Von dort startet gleich der Weg zum Hohentwiel. Schon nach einigen Meter ist die Stadt hinter uns und wir können einfach gedankenverloren laufen. Sehr kommunikativ sind wir beide nicht. Aber nur, weil es doch frostig ist, und die Mütze und der Schal  ein gewisses Hör-und Rededefizit mit sich bringen.

Wir folgen keiner festgelegten Route, sondern halten uns nur nord-westlich. Auf die Burgen möchten wir nicht, da die Aussicht beschränkt ist und die steilen, felsige Anteile sicher vereist sind. Einfach laufen ist unsere Devise. So gehen wir östlich am  Hohentwiel vorbei, umrunden den unauffälligen Staufen.  Dann geht es weiter am Hohenkrähen und Mägdeberg vorbei. Es beginnt zu dunkeln. Daher entscheiden wir uns den Hohenstoffeln nur von der Weite zu betrachten und definieren Welschingen als Ziel. Es wird trotz Winterkleidung ungemütlich frisch. Zudem knurrt der Magen. Zwar hatten wir Vesper eingepackt, aber Pausen wurden sofort mit kalten Händen und Füssen quittiert und wir bevorzugten das Müsliknabbern während dem Gehen.

Gerade als die ersten Schneeflocken fallen und es definitiv dunkel und kalt ist, erreichen wir Welschingen.Wir freuen uns auf ein deftiges Abendessen und ein Bett und fragen Passanten nach möglichen Übernachtungsmöglichkeiten. Also: Da gäbe es den sehr günstigen Adlerm mit Jugendherbergeflair. Oder auch den gehobenen Bären..

Voller Vorfreude gehen wir zum Restaurant Bären. Hübscher Eindruck und mit einer ansprechenden Menükarte ausgestattet. Also reinmarschiert, um uns dann eine gnadenlose Abfuhr zu holen. Der Bären hat keine Zimmer. Und zu Essen gibt es heute auch nichts. Geschlossene Gesellschaft! Und dann noch eins oben drauf: Der Betreiber des Adlers feiert dort Geburtstag und hat damit seinen Adler geschlossen! Kreisch! Klappe runter. Dann ruft die Chefin des Bärens noch bei einer Frau ein, die ein Gästezimmer vermietet. Sie liegt jedoch krank im Bett.  Mitleidig schaut sie uns an und meint nur, dass es schwer sein wird. Engen sei zwar eine Stadt, aber bietet nur am Bahnof eventuell eine Übernachtung an. Toll.

Somit wird unser Vorhaben, am nächsten Tag dem Hohenhewen einen Besuch abzustatten, eingestampft.

Also ab zum Welschinger Bahnhof um mit dem Zug wieder nach Singen zu kommen, wo uns das eingefrorene Auto erwartet.

Rückblickend  lief doch alles rund.  Irgendeine Möglichkeit gab es immer. Nur Flexibililität muss man mitbringen. Zudem hat die  Nachmittagstour  seinen Dienst getan. Der Bettmief wich, der Kopf ist durchlüftet und nebenbei sind ein paar Weihnachtsgrämmle gewichen!

Hier die Tourdaten:

http://out.ac/aBgbT

 

 

 

Wandern im Dezember im Alpstein….geht doch

Der letzte Schneefall ist schon eine Weile her. Lange habe ich in der Ferne die Alpen mit den kleinen weissen Klecksen drauf betrachtet und überlegt, ob ein Winterspaziergang machbar ist.  Ein Versuch ist es wert.

Da es in den Bergen auch zugig sein kann, packen wir alles erdenkliche ein, um den erwarteten arktischen Temperaturen zu trotzen. Dazu Unmengen Proviant. Vollgepackt steigen wir in die Seilbahn und lassen uns am späten Vormittag auf den Hohen Kasten (ca 1800M) bringen. Dort die Überraschung: Es hat Plusgrade! Die Handschuhe und der dicke Fleece wandern in den Rucksack, der nun eine Wochenexpedition vortäuscht.

Die Sonne strahlt mit uns um die Wette, denn auf ein solch traumhaftes Panorama sind wir nicht vorbereitet. Wir starten auf dem Grüezi-Weg, der im Sommer oft überfüllt ist und marschieren auf dem  Grat entlang mit vielen Vesper-,Guck-und Fotopausen zum Restaurant Stauberer. Der Weg ist grandios. Links der Blick Richtung Rheintal, das von Wolken bedeckt ist. Rechts,  zum Sämtisersee hin,  ist es schattig, aber die Farben der Umgebung sind ein beeindruckender Kontrast zu der Sonnenseite.  Zudem begegnen uns mehr Steinböcke und Gämse als Wanderer. Erst in der Nähe sehe ich , was für majestätische Wesen sie sind. Vorsichtig muss man trotzdem sein, denn die Steine können tückisch glatt sein. Auch einzelne vereiste Flächen machen den zum Glück sonst einfach begehbaren Weg spannend.

 

Die meisten Hütten bieten ab Oktober zwar keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr an, öffnen aber ihre Türen doch auch mal für einen Kaffee. Also wieder ein Päuschen.  Dann nehmen wir den kniefeindlichen  Weg zum Plattenbödeli. Hier wird es dann doch mal ziemlich rutschig. Der gefrorene Raureif bildet eine natürliche Rutsche, die ich nicht wirklich nutzen möchte.

Die Sonne ist am untergehen und wir erreichen vor Einbruch der Dunkelheit entspannt und glücklich die Seilbahnstation in Brülisau.

Hier noch die Daten:

http://out.ac/aGq3X

Erste Hilfe- Ausrüstung auf dem Motorrad

Mit 6000- 10000 km im Jahr Fahrstrecke gehöre ich wohl zu den Freizeitfahrern. Im Verhältnis dazu staune ich immer wieder, dass ich nicht selten  zu Unfällen dazu stosse und Verletzte versorgen muss.  Die Erste-Hilfe-Grundkenntnisse besitze ich.

Obwohl ich den Menschenkontakt nicht scheue, war ich einmal doch froh, dass ich keine ABC-Massnahmen bei einem Mann durchführen  musste, den ich ,aufgrund Essensreste und Schmodder im Gesicht, als non sexy einstufte.  Wenn der Ekel überhand nimmt, bin ich nicht sicher, ob ich eine Beatmung durchführen könnte.  Damit ich nie in diese Situation komme, habe ich meinen Verbandskasten um eine Beatmungsmaske bereichert.

Trotz Platzmangel auf dem Motorrad gehören  diese zwei Utensilien  zu meiner Minimalausrüstung:

Ein kleiner Verbandskasten und eben diese Taschenmaske.

 

Euch allen wünsche ich  weiterhin eine erlebnisreiche und unfallfreie Mopedzeit!

Wanderung am Lago Maggiore, als facile zu difficile wurde

Kurzurlaub mit dem Motorrad von Konstanz nach Cannobio am Lago Maggiore in Italien. Herrlich. Im Gepäck Wanderstöcke, da ich mich nach stundenlangem Fahren auf Bewegung freue und meinen lieb gewonnen Mitstreiter.

Im Urlaub geniesse ich die Möglichkeit länger zu schlafen und mir beim Aufwachen einige Stunden Zeit zu geben. Stressfrei den Tag beginnen zählt zu meiner Lieblingstätigkeit . Der einzige Nachteil bei dieser Aktion ist allerdings, dass längere Wanderungen nicht drin sind. Für 2 Euro kaufe ich mir am Campingplatz eine Wanderkarte, die einige Wandervorschläge beinhaltet, um einen entspannten Nachmittagsspaziergang zu absolvieren. Das ist der Plan. So entscheiden wir uns  vorerst auf den nebenliegenden Hügel nach Marcalone über St. Agata zu gehen. Die Gehzeit von Cannobio (Orrido  di St. Anna) aus wird mit ca 2 h 45 min angegeben.  Danach können wir uns weiter entscheiden. Alles offen lassen und geniessen.

So starten wir entgegen jeglicher Vernunft  in der Mittagshitze so gegen 11 Uhr.  Hinter der Kirche in Cannobio finden wir endlich den Zuweg, der auf die Strecke führt. Zum Glück führt der Weg durch den Wald und bringt den roten Kopf nicht ganz  zum gerinnen. Die merkliche Steigung wird durch Konzentration entschärft, die man mittags und mit vollem Bauch halt so beim schmalen Steinweg braucht. Und schon kommen wir nach gut 1,5 Std. Laufzeit  in Sant Agata, an einem süssen Bergdörfchen raus. Am Ausblickplatz gibt es eine kleine Bar, in der wir gerne etwas trinken und uns von der gemütlichen Langsamkeit, die um uns herrscht, anstecken zu lassen. Also laufen wir weiter nach Marcalone. Unterwegs treffen wir wenige Menschen. Der abwechslungsreiche Weg führt idealerweise immernoch durch den Wald und nach weiteren 1.5 Std. kommen wir in Marcalone an. Das wunderschöne typische Bild. Einige Steinhäuser, die sich  eng am Hang anschmiegen mit ihren Minigässchen. Hier erwartet und ein Ueberraschung: Agriturismo Marcalone:  Ein Restaurant, das mit einer super Aussicht aufwartet und dazu noch eine tolle Küche anbietet. Nach einer Stunde Tiefenentspannung ein Blick auf die Uhr. 14:30 Uhr. Hmm. Noch gute 6 Stunden Zeit, bis es dunkel wird. Ein Blick auf die Karte und die Entscheidung steht. Es soll einen leichten  Wanderweg von 2.10 Std. von Marcalone-Valmugiano-Prati d“Agro geben. Wir entscheiden uns für Marcalone-Valmugiano-S.Bartolomeo in Montibus-Cinzago-Cannobio. Geschätzte Zeit 4 Stunden. Wir finden kein Schild, dass die Richtung zeigt, aber ein Gast des Restaurants erinnert sich, dass es da wohl ein Weg nach Valmugiano gebe…Schon dieser Satz hätte mich stutzend machen sollen….

Von wegen FACILE!!  Eine ausgewaschene Wegmarkierung zu finden, ist reiner Glücksfall. Und wegweisende Schilder sind entweder verbogen, oder gänzlich abgeschraubt.  Der FACILE-Weg mauserte sich zu einem DIFFICILE-Weg, der mich an den Rand des Wahnsinns bringt. Steile, zum Teil ausgesetzte Pfade bringen mich an den Rand des Wahnsinns, da wir nicht wirklich wissen, ob wir uns überhaupt auf dem richtigen Weg befinden. Verlaufen wäre ziemlich ungeschickt, da nur noch Gegende ohne Zivilisation vor uns sind. Und diesen Weg möchte ich definitiv nicht im Dunkeln laufen… Mist!

Nach 2 Std. gönnen wir uns eine Pause. Der schon weitgereiste Müsliriegel und ein Apfel, sowie Speck retten uns und bringen vor allem mich wieder zum Durchatmen. Na gut. Hyperventilieren bringt hier auch nichts. Den Begleiter anmotzen ist auch nicht so der Knaller. Also lächeln und weiter geht es. Endlich ein Schild. Valmugiano. Meine Hoffnung, hier event. einen Kaffee trinken zu können, schwindet jämmerlich dahin. Den Valmugiono besteht aus zwei zerfallenen Steinhäuschen. Jepp. Und nicht mehr. Dann eine Kreuzung, mit einer Stange, an der vermutlich irgendwann mal diverse Schilder hingen. Aaarrghh. Um uns nur mannshoher Farn, der keinen Ausblick/Überblick gewährt. Grob geschätzt sollte es nun links gehen. Schluck. Durch das Farn walzend kommen wir an den Wald und finden eine frisch gepinseltes rot-weiss-rot-Wanderzeichen. Herrlich. Beschwingt kann ich mich nun wieder der Natur widmen. Die Sonne steht schon tief, aber ich habe keine Angst mehr.  St. Bartolomeo umkreisen wir planlos, ohne die Kapelle zu finden, denn es gibt scheinbar viele Wege hier, die in bescheidenen 2-Euro-Wanderkarte nicht eingezeichnet sind. Dann endlich Cinzago, eine hübsche Häuseransammlung mit duftendem Jasmin und anderen Blümchen. Es beginnt zu dämmern, aber mit dem Blick zum Lago Maggiore fühle ich mich sicher. Im schlimmsten Fall hängen wir halt eine Nachtwanderung dran. Den Blick auf kleine Pfade getrimmt, entdecken wir zum Glück die Abzweigung nach Cannobio, die wohl auch schon lange niemand mehr gegangen ist und landen eine Punktlandung. Kurz vor Anbruch der Dunkelheit kommen wir am seenahen Teil von Cannobio raus und als wir unser Zeltplatz in Traffiume (Teil von Cannobio) betreten, ist es dunkel.

 


 

 

Fazit:

  • Diesen „Spaziergang“ verbuche ich stolz unter Tageswanderung!
  • Den Italiener traue ich, was die Wegbeschreibung anbelangt, nicht mehr über den Weg. Italien werde ich nur noch mit super Wanderkarten betreten! Das aber bald 😉

2-euro-wanderkarte

 

Nacktwandern

Bisher las ich nur in diversen Zeitungen Artikel über Nacktwanderer, die Sonne und Wind auf der Haut in der Natur spüren möchten und immer wieder auf Wanderwegen zu finden sind. Das Thema Nacktwandern wird dann brav ausgeschlachtet und die Pro- und Kontrafraktionen versuchen sich gegenseitig zur Vernunft zu bringen. Was auch immer das heißen mag.

Bisher dachte ich, dass ich ein toleranter Mensch bin, was dies anbelangt. Nackheit ist schließlich natürlich und wer es nicht sehen will, kann sich einen anderen Weg aussuchen. Dachte ich. Bisher.

Bisher ist mir auch noch niemand auf meinen Wegen begegnet, der nur Schuhe und Socken trägt.  Bisher.

Bisher war ich also tiefenentspannt. Bisher.

Bis jetzt.

Auf meiner kleinen Tour im Donautal kreuzte von links ein Nacktwanderer meinen Weg und spurte vor mir ein.  Nun denn, was soll es. Ein Herr, mittleren Alters, der bedächtig und ebenfalls schnaufend (es ging leicht bergauf) den Weg nur in Schuhen bestritt. Er tut keiner Fliege was zu leide und geht rasiert und gepierct und in Gedanken verloren seinen Weg.

Es ist seltsam. Statt meinen Blick über die Natur schweifen zu lassen, kleben meine Augen auf seiner Rückansicht. Der Hintern verformt sich beim Gehen naturgemäß und gestaltet skurrile Gesichter, die ich nicht mehr aus meinem Kopf bekomme. Zwinge ich meine Blickrichtung zu ändern, geht das Kopfkino trotzdem weiter. Nach 10 Minuten bin ich genervt. Keine Ahnung, ob ich mich über mich selbst aufrege, oder ob mich diese Nacktheit auf einem Wanderweg so provoziert. Ich setze zum Überholen an und muss dummerweise mein Tempo erhöhen, was zur Folge hatte, dass ich nach 5 Minuten schon wieder Durst hatte. Eine Pause ist aber nicht drin, denn ich will nicht überholt werden. Komisch…Aber es war so. Ein Aussichtspunkt verspricht ein Päuschen und ich biege ab, um auf dem Felsen den wunderbaren Blick über das Donautal zu geniessen. Auf diese Idee kam auch mein Nacktwanderer. Er drehte sich in allen Richtungen. Nun kenne ich also jede Hautfalte und jedes Schmuckstück. Nicht mein Geschmack.  Ich fühle mich gestört, obwohl mich niemand zwingt hinzuschauen. Seltsam.

Keine Ahnung was mit mir los ist. Mein Verstand gönnt diesem Menschen das Gefühl von Freiheit in der Natur und trotzdem hat mein Gefühl was anderes gesprochen.

Beim Recherchieren über das Nacktwandern habe ich einige Artikel über Gebiete in Deutschland und in der Schweiz gefunden, die Wanderwege vor allem für Nacktwanderer anbieten. Es gibt Foren und erstaunlich viele Anhänger des Nacktwanderns, dass ich es schon erstaunlich finde, dass ich bisher nur einem begegnet bin.

Nacktwanderwege finde ich eine tolle Idee. Somit ist allen gedient. Wie bei ausgeschriebenen FKK-Plätzen.

Nur schade, dass ich wohl doch nicht so tolerant bin, wie ich bisher glaubte. Vielleicht war es auch nur das Befremdliche, das  erste Mal.  Ändert sich das Gefühl, wenn man öfters damit konfrontiert wird? Mal sehen….