Kategorie -Frauen

Hier werden nur Themen behandelt, die ausschliesslich für Frauen sind. Männer wollen und sollten es nicht anschauen..

Besserwisser…

Immer diese Diskussionen. Vor allem deutsche Patientinnen haben, dank der vielen panikverbreitende Berichte  über Strahlung, eine gewisse Strahlenphobie entwickelt. Nervig, vor allem wenn diese Damen im Notfallröntgen dann noch der Meinung sind, alles besser zu wissen und auf Strahlenschutz bestehen.

Im Nachtdienst hatte ich eine junge Frau, bei der ich eine Beckenaufnahme anfertigen sollte. Aber natürlich nur mit einer Bleischürze. Am besten über das ganze Becken….Arggh. Meine Erklärungen (ich bin schliesslich die Fachfrau) wurden ignoriert. Sie hat es schliesslich  gelesen, dass man da was drüberlegen muss. …Aha. Ablehnen möchte  sie diese Aufnahme auch nicht.

Nach 15 Minuten habe ich es aufgegeben.Dann zurück auf den Notfall geschoben (nachdem ich meinen Rücken mit x-Mal herumziehen der granziösen 100 kg Dame  gefordert habe). Soll sich der Notfallarzt mit ihr beschäftigen. Das klappt  meistens, denn schliesslich ist er ein Mann und hat ein Arztkittel an. So kam sie dann doch nochmals zu mit. Das war das schweigsamste Röntgen seit langem 🙂 . Hi.

 

 

Grauer Albtraum

Bei den Männern wird es toleriert. Bei den Frauen ist die Gesellschaft anders gepolt. Hier wird vielleicht gerade mal Helen Mirren als bekennende Grauhaarträgerin genannt..Halloo?! Was macht man aber mit knapp über 40?  Beim Aufzählen der Schönheitsmerkmalen, die ebenso häufig an Erfolg, Anerkennung und Attraktivität gebunden sind, ist das Merkmal: Graue Haare irgendwie vergessen worden.

Grau ist nicht sexy. Die Kollegen belächeln  mitleidig, während die Männer die Frauen hinter einem anlächeln..

Der Grund der Ergrauung ist mir Wurscht. Ob Mineralstoffmangel, Stress, Pigmentstörung oder familiäre Veranlagung. Sie sind da! Und sie kommen immer stärker. Aber schon mit 40 ? Die ersten Grauen entdeckte ich schon mit 35 , aber nun sind sie nicht mehr zu übersehen. Alle 4 Wochen ist der Ansatz fällig. Von meinen sonst braunen Haaren versuche ich auf blond umzusteigen, damit der Ansatz nicht mehr so krass erscheint.

Meiner Meinung nach, sollte man (frau) unbedingt zur natürlichen Haarfarbe stehen. Diese ist naturgemaess bestens auf den jeweiligen Typ abgestimmt und ist mit der Augen- und Hautfarbe oft die beste Kombination. Ist es oft nicht ernüchternd eine Person zu sehen, die von hinten betrachtet den Traum der Jugend widerspiegeln und beim Umdrehen einem das Grinsen erfrieren lassen?

 

Und doch… habe ich noch nicht den Mut dazu. Leider wird eine ungewisse Zeit noch die Kosmetikindustrie ein Vermögen an mir verdienen. Naja. Irgendwann… wenn ich mutig bin und den letzten Patzen an Selbstbewusstein bekommen habe…dann mal…solange trage ich wohl  noch braun.

Bikini-Challenge- Ende

Ich bin nicht böse, dass die Tage der Waage  nun vorbei sind. 1 1/2 Monate diszipliniert Sport nebst meinem schon vollgepackten Tagesablauf treiben.Puuh. Hut ab vor den Menschen, die den Kampf über Wochen und Monate aufnehmen, um sich wieder wohlzufühlen.

Mit meiner Leistung bin ich ganz zufrieden, auch wenn das Ziel knapp verpasst ist. 2 Kg  anstatt der gesetzten 3 Kg sind runter. Und von 30 Minuten Joggen am Stück träume ich bisweilen noch. Meine Kondition hat sich immerhin von nix zu fast nix gesteigert.

Allerdings stimmte mich die Aktion etwas nachdenklich. Die abendliche Frischluftzufuhr  während meiner Joggingkampfaktion tat mir mehr als gut . Ist es nicht tragisch, wenn das Arbeitspensum den Tagesablauf so füllt, dass sogar  frische Luft schnappen minutiös eingeplant werden muss?  Das muss sich ändern.

Da kommt meine kleine Auszeit in nächster Zukunft  gerade richtig. Vielleicht fällt mir auf den Wanderwegen Chiles eine Strategie ein, wie ich Stress, Ausgleich, Freitzeit besser aufeinander abstimmen kann.

Ich freu mich drauf!

Bikini-Challange 4. Woche

Die aktuelle Standortbestimmung  meiner Teilnahme an der Bikini-Challange hinkt etwas nach. Dabei lief die Woche vier gar nicht übel. An meinen Essgewohnheiten verändere ich weiterhin nichts. Allerdings kontrolliere ich meinen Kalorienbedarf/verbrauch  seit neuestem mit einem App.  Mit meinen Sporteinlagen bin ich zumindest meist nicht über den täglichen Bedarf. Ausserdem gibt es tatsächlich einige Aha-Effekte bei konsumierten Lebensmitteln, die ich bisher als relativ harmlos eingestuft habe. Eine Brezel hat soviel Kalorien, wie ein gesund belegtes Vollkornbrot! Da  staunte ich nicht schlecht und werde dies z.B. vorerst aus meinen Tagesrationen verbannen.

Einen sündigen Moment gönnte  ich mir unbewusst, als ich während der Arbeit eine Packung Maltesers verschlang. Pff.

Ansonsten bin ich rundum zufrieden:

  • 3x Joggen für Lauffaule: 4x3x3x4 min
  • 1x Squash
  • 1x Klettern in der Halle unter Aufsicht

 

Das beste aber kommt jetzt: Die Gramms beginnen zu fallen:

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Wenn man genau hinschaut, sollte nun knapp ein Kilo runter sein ! Geht doch!

 

Bikini-Challenge 3.Woche

Da muss ich wohl nächste Woche wieder aufholen. Meine gesamte sportliche Planung wurde gnadenlos von einer Erkältung niedergestreckt. Dabei startete die letzte Etappe vielversprechend:

  • 1 x Squash
  • 2x Joggen

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danach rannte nur noch die Nase…

 

Zwar schnaufe und schwitze ich derzeit bei jeglicher Anstrengung, aber ein Trainingseffekt wird sich kaum abzeichnen. So bleibe ich zuversichtlich, dass es hoffentlich bald wieder aufwärts geht und ich bald wieder durchsteigen kann. Denn ich habe schliesslich ein Ziel!Nun ist es nämlich fest gebucht. Chile ist das Land der Wahl , das ich mit Rucksack erkunden will. Bis dahin muss ich einfach fitter (und gerne etwas leichte)r sein!

 

Also: tief durchatmen, Tee trinken, Papiertaschentücher horten und möglichst bald wieder durchstarten.

Bikini-Challenge 2.Woche

Eindeutig Frust. Da habe ich nun tapfer mein Sportprogramm durchgeführt und kein Gramm verloren! Die Ernährung umzustellen, habe ich nicht geschafft. Meine Essgewohnheiten sind derzeit leider etwas unrühmlich. Mein Kühlschrank beherrbergt zur Zeit nur eine Glühbirne . Somit stürze ich mich sozusagen gezwungenermassen auf das Mensa-Buffet. Die Ingredienzien meist unbekannt und vermutlich nicht immer figurfreundlich.

Bei einer 42,5 Std. Arbeitswoche  bin ich allerdings auf mein bisheriges Sportprogramm ganz stolz:

  • 3x Joggen für Anfänger. Die zweite Woche übersprang ich, damit ich mein Ziel  der 30 Minuten Durchlaufzeit bis Ende Febr. ereichen kann.
  • 1x Squashen, der mit einen gewaltigen Muskelkater einher kam.
  • 1x Snowboard fahren

Mein Gewicht scheint konstant zu bleiben, egal, wie ich diese Waage belaste 🙂

img_20140122_081027Ich fühle mich derzeit trotzdem pudelwohl und werde weiter sporteln, in der Hoffnung, dass die Muskeln schwerer als Fett sind..(Jaja- keine Kommentare zu meiner selbstbetrügerischen Einschätzung bitte ). Drückt mir die Daumen.

Bikini-Challenge 1.Woche

Meine erste Woche habe ich nun hinter mir. Meine Vorsätze konnte ich nicht ganz umsetzen. Zwar trennte ich mich zu Hause von den gesamten Süssigkeiten, aber dummerweise hatte ich das Kafferäumle bei der Arbeit vergessen. Dort verführen mich täglich süsseVersuchungen, denen ich selten widerstehen konnte.

Dafür bin ich stolz auf meine sportlichen Einwürfe.

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  • 3x Joggen – diese 20 Minuten konnte ich leicht im Alltag unterbringen.
  • 1x Klettern in der Halle

Hier mein aktueller Stand auf der Waage. (Ich gebe es zu, eine Waage mit Grammangabe wäre effizienter gewesen, aber ich besitze nun mal keine und wiege mich nun brav unter jeweils identischen Bedingungen bei der Arbeit)

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Ich bleibe weiterhin dabei und bin auf den Fortschritt der Bloggerinnen gespannt…

Bikinichallenge Ist- und Sollzustand

 

IST-Zustand 09/01/13

166cm/63 kg  (es gibt ein Bauchfoto, dass ich erst am Schluss als Beweis – falls ich es schaffe- veröffentliche..)

Kondition: o

Umsetzung:

Mein Schwerpunkt wird auf dem Sport liegen . Damit werde ich hoffentlich nicht nur die 3-4 Kilos verlieren, sondern auch meine nicht vorhandene Kondition verbessern. Bisher liegen mir nur Sportarten, die einen kurzen Einsatz verlangen. Ausdauersportarten umging ich bisher konsequent. Das wird sich ändern müssen. An der Ernährung werde ich wenig verändern.  Nur ein paar schlechte Angewohnheiten wieder loswerden…

  • Keine Schokolade mehr im Haus!( Hatte mich zu schnell an die Schoki zum Dessert gewöhnt. Seit Dez.13 täglich.)
  • Butter auf dem Brot weglassen. (Habe ich erst seit meinen Besuchen in einer Männer-WG wieder begonnen. Dez.13)
  • Weissbrot wird verbannt. (Das wird schwer. Ich liebe Brot in allen Varianten)
  • Joggen (ich hasse es jetzt schon) nach einem Plan, der  für Bewegungslegastheniker kreiert wurde. Von ganz vorne beginnend…
  • 1 x wöchentlich Bewegung, die mir Spass macht. (Sonst bekomme ich den Koller)
  • Zur Motivation bei den Bloggerinnen Ulla und Co reinschauen.

Soll-Zustand zum 01/03/14

166 cm/ 60 kg   Kondition: erheblich steigern. Ziel: 30-45 min kontinuierlich joggen.

Vorankündigung: Die Bikini-Challenge

Vorankündigung: Die Bikini-Challenge.

 

Beim Stöbern bin ich auf das Vorhaben der Mädels gestoßen. Eigentlich hatte ich keine grossen Vorsätze..ABER: Jetzt hab ich einen. Motiviert durch die Bloggerinnen. Der Monat Dezember hat Spuren hinterlassen. Kein Spor,t dafür viel ungesundes Essen. Das sind 3 kg zuviel. Ich bin nicht dick ,jedoch möchte ich für meine kleine Rucksackreise diesen überflüssigen Ballast nicht mitschleppen. Und Fitness hat auch noch nie gestört.  Also ran an den Speck. Der IST- Zustand folgt…

Das Elend mit der Frauenhygiene auf Reisen

Immer wieder ein leidiges Problem. Auch mit 40 wird  man (frau) nicht davor verschont. Sobald eine Reise angetreten wird, meint der Körper  den Rhythmus der Regelblutung verändern zum müssen. Stress, anderes Klima, Zeitverschiebung und schwupp kommt und geht sie , wie sie will. Zickig entwickelt der Körper ein Eigenleben. Natürlich zu den unmöglichsten Gelegenheiten.

Ich arbeite in einem Krankenhaus und kann nicht ganz den Hygieneregeln entsagen. Und wer schon mal eine Blasen- oder gar eine Scheidenentzündung erlebt hat, kann es nachvollziehen.

Auf die klassischen Binden ( am besten gefällt mir der Name gesundheitliche Serviette) möchte ich gar nicht eingehen. Die Pampers der Frauen ist schwer,bleibt selten am richtigen Platz, die Entsorgung ist auch nicht leicht und  der Wohlfühlmodus ist binnen kurzer Zeit dahin. Genaueres muss und will ich nicht beschreiben. FAZIT: Geht gar nicht.

Bildquelle: Asia.

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Es gibt inzwischen Menstruations-Cups. Das sind Trichter aus gut verträglichem weichem Silikon  , die in die Vagina eingeführt werden.  Allerdings müssen sie sorgfältig wieder abgewaschen und am Ende der Periode ausgekocht werden. Aber nicht an jedem Ort befindet sich  ausreichend sauberes Wasser , das für diesen Zweck dienen kann. Und wer möchte statt einen Kaffee seinen Cup auskochen?  Allerdings hat sie den Vorteil, dass sie wiederverwendbar ist.  Sie sind  aber sicherlich eine Variante für Reisen, wo der Zugriff auf genügend sauberes Wasser gewährleistet ist.

Bildquelle:menstrupedia.com

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Ich bin  noch immer Fan des Tampons. Klein und handlich passen sie locker in die Lücken in meinem Gepäck. Hygienisch eingepackt sind sie jederzeit griffbereit. Wer keine Möglichkeit für die Handwäsche vor dem Einführen hat und sehr anfällig für Entzündungen ist, kann auch die Variante der etwas sperrigen Tampons mit Einführhülsen wählen.  Von den selbstgebastelten Tampons rate ich ab. Zumindest von meinen Kreationen. Die Suche nach dem Bändel oder dem entfalteten Papiertaschentuch- oder Wattebüschel endet sonst womöglich bei einem Arzt in Thailand, Marokko…uhh

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Als Frau fühlt man sich zeitweise unwohl und unsauber. Naja. Das ist wohl so. Die Tampons sind für mich die erste Wahl und die Freude riesig, sobald ich mal etwas Wasser zum „Frischmachen“abzwacken kann. Und mal ehrlich:  Habt ihr schon einen gut duftenden Bergsteiger kennengelernt?