Kategorie -Menschen

Bikini-Challange 4. Woche

Die aktuelle Standortbestimmung  meiner Teilnahme an der Bikini-Challange hinkt etwas nach. Dabei lief die Woche vier gar nicht übel. An meinen Essgewohnheiten verändere ich weiterhin nichts. Allerdings kontrolliere ich meinen Kalorienbedarf/verbrauch  seit neuestem mit einem App.  Mit meinen Sporteinlagen bin ich zumindest meist nicht über den täglichen Bedarf. Ausserdem gibt es tatsächlich einige Aha-Effekte bei konsumierten Lebensmitteln, die ich bisher als relativ harmlos eingestuft habe. Eine Brezel hat soviel Kalorien, wie ein gesund belegtes Vollkornbrot! Da  staunte ich nicht schlecht und werde dies z.B. vorerst aus meinen Tagesrationen verbannen.

Einen sündigen Moment gönnte  ich mir unbewusst, als ich während der Arbeit eine Packung Maltesers verschlang. Pff.

Ansonsten bin ich rundum zufrieden:

  • 3x Joggen für Lauffaule: 4x3x3x4 min
  • 1x Squash
  • 1x Klettern in der Halle unter Aufsicht

 

Das beste aber kommt jetzt: Die Gramms beginnen zu fallen:

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Wenn man genau hinschaut, sollte nun knapp ein Kilo runter sein ! Geht doch!

 

Bikini-Challenge 3.Woche

Da muss ich wohl nächste Woche wieder aufholen. Meine gesamte sportliche Planung wurde gnadenlos von einer Erkältung niedergestreckt. Dabei startete die letzte Etappe vielversprechend:

  • 1 x Squash
  • 2x Joggen

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danach rannte nur noch die Nase…

 

Zwar schnaufe und schwitze ich derzeit bei jeglicher Anstrengung, aber ein Trainingseffekt wird sich kaum abzeichnen. So bleibe ich zuversichtlich, dass es hoffentlich bald wieder aufwärts geht und ich bald wieder durchsteigen kann. Denn ich habe schliesslich ein Ziel!Nun ist es nämlich fest gebucht. Chile ist das Land der Wahl , das ich mit Rucksack erkunden will. Bis dahin muss ich einfach fitter (und gerne etwas leichte)r sein!

 

Also: tief durchatmen, Tee trinken, Papiertaschentücher horten und möglichst bald wieder durchstarten.

Generationenaustausch

„Ein Verdauungsspaziergang, solange noch die Sonne scheint…“

– das waren die Worte meines 84jährigen Dads, als ich meine Eltern einen Besuch abstattete. Warum nicht. Mit Humor nimmt er die Spuren der Zeit, die nicht an ihm vorbeigingen. Beim Schuhe anziehen wird die Luft angehalten. Das Erinnerungsvermögen lässt ihn 10 Minuten die Mütze suchen. Die Handschuhe sind irgendwo bei den Stöcken, die er extra für die Spaziergänge mit Jüngeren kreiert hat. Alte Skistöcke aus den 70’ern, die mit Gummipfropfen aufgepimpt wurden. Damit kann er sich vorwärts schieben. Auf dem Weg begegnet uns eine Familie. Der Vater schiebt stolz den Kinderwagen. Mein Vater bleibt stehen und schaut ihnen lächelnd hinterher.

„Weisst Du Mädel, das ist schön. Zu meiner Zeit brachten sich die Väter nicht ein. Das war verpönt. Die Zeit mit den Kindern beim Spielen zu verbringen, war eine Seltenheit und es dauerte eine Weile, bis sich auch die anderen Väter aus dem Dorf trauten, das Kind im Manne rauszulassen“

Der Spaziergang war kurzweilig. Seinen Erzählungen höre ich immer wieder gerne zu. Auch wenn die Vergesslichkeit zunimmt; viele Geschichten schon zum zweiten Male wiedergeben wurden  oder die Namen der Kinder vertauscht werden…

Nach 2 Stunden erreichen wir wieder das warme Zuhause. Mein Vater ist müde, aber die Augen leuchten. Und wieder denke ich, dass ich eigentlich viel zu wenig bei Ihnen bin. Denn die Erzählungen, Erinnerungen und Ansichten sind von Menschen, die die Welt anders kennengelernt haben. Die Sorgen sind andere und die Prioritäten haben sich verändert. Das bringt Nähe und ist zudem oft spannend, komisch oder manchmal doch weit entfernt..

Und trotz der Mühe mit der Zeit (und Technik) mitzugehen, bin ich immer wieder überrascht mit welcher Toleranz und Neugierde viele Dinge betrachtet werden. Tränen lachten wir, als ich ihm das Internet versuche zu erklären. Begeistert guckt er sich die Facebookbilder meiner „Freunde“ an und staunt über die Posts und Kommentare.

Einen Gang zurückschalten und sich auf die Alten einlassen. Das ist Gewinn für beide Parteien!

 

Bikini-Challenge 2.Woche

Eindeutig Frust. Da habe ich nun tapfer mein Sportprogramm durchgeführt und kein Gramm verloren! Die Ernährung umzustellen, habe ich nicht geschafft. Meine Essgewohnheiten sind derzeit leider etwas unrühmlich. Mein Kühlschrank beherrbergt zur Zeit nur eine Glühbirne . Somit stürze ich mich sozusagen gezwungenermassen auf das Mensa-Buffet. Die Ingredienzien meist unbekannt und vermutlich nicht immer figurfreundlich.

Bei einer 42,5 Std. Arbeitswoche  bin ich allerdings auf mein bisheriges Sportprogramm ganz stolz:

  • 3x Joggen für Anfänger. Die zweite Woche übersprang ich, damit ich mein Ziel  der 30 Minuten Durchlaufzeit bis Ende Febr. ereichen kann.
  • 1x Squashen, der mit einen gewaltigen Muskelkater einher kam.
  • 1x Snowboard fahren

Mein Gewicht scheint konstant zu bleiben, egal, wie ich diese Waage belaste 🙂

img_20140122_081027Ich fühle mich derzeit trotzdem pudelwohl und werde weiter sporteln, in der Hoffnung, dass die Muskeln schwerer als Fett sind..(Jaja- keine Kommentare zu meiner selbstbetrügerischen Einschätzung bitte ). Drückt mir die Daumen.

Bikini-Challenge 1.Woche

Meine erste Woche habe ich nun hinter mir. Meine Vorsätze konnte ich nicht ganz umsetzen. Zwar trennte ich mich zu Hause von den gesamten Süssigkeiten, aber dummerweise hatte ich das Kafferäumle bei der Arbeit vergessen. Dort verführen mich täglich süsseVersuchungen, denen ich selten widerstehen konnte.

Dafür bin ich stolz auf meine sportlichen Einwürfe.

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  • 3x Joggen – diese 20 Minuten konnte ich leicht im Alltag unterbringen.
  • 1x Klettern in der Halle

Hier mein aktueller Stand auf der Waage. (Ich gebe es zu, eine Waage mit Grammangabe wäre effizienter gewesen, aber ich besitze nun mal keine und wiege mich nun brav unter jeweils identischen Bedingungen bei der Arbeit)

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Ich bleibe weiterhin dabei und bin auf den Fortschritt der Bloggerinnen gespannt…

Bikinichallenge Ist- und Sollzustand

 

IST-Zustand 09/01/13

166cm/63 kg  (es gibt ein Bauchfoto, dass ich erst am Schluss als Beweis – falls ich es schaffe- veröffentliche..)

Kondition: o

Umsetzung:

Mein Schwerpunkt wird auf dem Sport liegen . Damit werde ich hoffentlich nicht nur die 3-4 Kilos verlieren, sondern auch meine nicht vorhandene Kondition verbessern. Bisher liegen mir nur Sportarten, die einen kurzen Einsatz verlangen. Ausdauersportarten umging ich bisher konsequent. Das wird sich ändern müssen. An der Ernährung werde ich wenig verändern.  Nur ein paar schlechte Angewohnheiten wieder loswerden…

  • Keine Schokolade mehr im Haus!( Hatte mich zu schnell an die Schoki zum Dessert gewöhnt. Seit Dez.13 täglich.)
  • Butter auf dem Brot weglassen. (Habe ich erst seit meinen Besuchen in einer Männer-WG wieder begonnen. Dez.13)
  • Weissbrot wird verbannt. (Das wird schwer. Ich liebe Brot in allen Varianten)
  • Joggen (ich hasse es jetzt schon) nach einem Plan, der  für Bewegungslegastheniker kreiert wurde. Von ganz vorne beginnend…
  • 1 x wöchentlich Bewegung, die mir Spass macht. (Sonst bekomme ich den Koller)
  • Zur Motivation bei den Bloggerinnen Ulla und Co reinschauen.

Soll-Zustand zum 01/03/14

166 cm/ 60 kg   Kondition: erheblich steigern. Ziel: 30-45 min kontinuierlich joggen.

Vorankündigung: Die Bikini-Challenge

Vorankündigung: Die Bikini-Challenge.

 

Beim Stöbern bin ich auf das Vorhaben der Mädels gestoßen. Eigentlich hatte ich keine grossen Vorsätze..ABER: Jetzt hab ich einen. Motiviert durch die Bloggerinnen. Der Monat Dezember hat Spuren hinterlassen. Kein Spor,t dafür viel ungesundes Essen. Das sind 3 kg zuviel. Ich bin nicht dick ,jedoch möchte ich für meine kleine Rucksackreise diesen überflüssigen Ballast nicht mitschleppen. Und Fitness hat auch noch nie gestört.  Also ran an den Speck. Der IST- Zustand folgt…

Das Elend mit der Frauenhygiene auf Reisen

Immer wieder ein leidiges Problem. Auch mit 40 wird  man (frau) nicht davor verschont. Sobald eine Reise angetreten wird, meint der Körper  den Rhythmus der Regelblutung verändern zum müssen. Stress, anderes Klima, Zeitverschiebung und schwupp kommt und geht sie , wie sie will. Zickig entwickelt der Körper ein Eigenleben. Natürlich zu den unmöglichsten Gelegenheiten.

Ich arbeite in einem Krankenhaus und kann nicht ganz den Hygieneregeln entsagen. Und wer schon mal eine Blasen- oder gar eine Scheidenentzündung erlebt hat, kann es nachvollziehen.

Auf die klassischen Binden ( am besten gefällt mir der Name gesundheitliche Serviette) möchte ich gar nicht eingehen. Die Pampers der Frauen ist schwer,bleibt selten am richtigen Platz, die Entsorgung ist auch nicht leicht und  der Wohlfühlmodus ist binnen kurzer Zeit dahin. Genaueres muss und will ich nicht beschreiben. FAZIT: Geht gar nicht.

Bildquelle: Asia.

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Es gibt inzwischen Menstruations-Cups. Das sind Trichter aus gut verträglichem weichem Silikon  , die in die Vagina eingeführt werden.  Allerdings müssen sie sorgfältig wieder abgewaschen und am Ende der Periode ausgekocht werden. Aber nicht an jedem Ort befindet sich  ausreichend sauberes Wasser , das für diesen Zweck dienen kann. Und wer möchte statt einen Kaffee seinen Cup auskochen?  Allerdings hat sie den Vorteil, dass sie wiederverwendbar ist.  Sie sind  aber sicherlich eine Variante für Reisen, wo der Zugriff auf genügend sauberes Wasser gewährleistet ist.

Bildquelle:menstrupedia.com

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Ich bin  noch immer Fan des Tampons. Klein und handlich passen sie locker in die Lücken in meinem Gepäck. Hygienisch eingepackt sind sie jederzeit griffbereit. Wer keine Möglichkeit für die Handwäsche vor dem Einführen hat und sehr anfällig für Entzündungen ist, kann auch die Variante der etwas sperrigen Tampons mit Einführhülsen wählen.  Von den selbstgebastelten Tampons rate ich ab. Zumindest von meinen Kreationen. Die Suche nach dem Bändel oder dem entfalteten Papiertaschentuch- oder Wattebüschel endet sonst womöglich bei einem Arzt in Thailand, Marokko…uhh

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Als Frau fühlt man sich zeitweise unwohl und unsauber. Naja. Das ist wohl so. Die Tampons sind für mich die erste Wahl und die Freude riesig, sobald ich mal etwas Wasser zum „Frischmachen“abzwacken kann. Und mal ehrlich:  Habt ihr schon einen gut duftenden Bergsteiger kennengelernt?

Mammographie

Keine Angst vor der Mammographie!

Brustkrebs ist noch immer bei Frauen die häufigste Krebsart. Nun versucht man mit Screening dies ein bisschen einzudämmen. Dadurch werden mehr Frauen mit der Mammographie konfrontiert.

Andere Frauen sind event. familiär vorbelastet oder haben gar etwas ungewöhnliches getastet. Dann ist die Röntgenuntersuchung primär sicherlich die richtige Entscheidung. Hier kann man schon gut Veränderungen sehen. Bei suspekten Befunden oder bei dichtem Drüsengewebe werden ergänzende Untersuchungen gemacht.

Gerade heute kam lauthals schimpfend eine „Kundin“ aus dem Untersuchungsraum und wetterte gegen die arme MTRA. Eine Masochistin sei sie, da sie die Brust viel zu fest eingeklemmt hatte–nach ihrer Meinung. Aufwendige Arbeit, die armen wartenden Frauen im Wartezimmer , die das ganze Spektakel natürlich mit grossen Augen und Ohren verfolgten, wieder zu beruhigen.

Tut das wirklich so weh?  Normalerweise nein. Das Drüsengewebe muss tatsächlich etwas komprimiert werden. Bei kleinen Brüsten zieht das etwas mehr, vor allem am Rand und an der Haut am Brustwand. Schliesslich will man so viel wie nur möglich auf das Bild bekommen.  Zudem wird das vorhandene Drüsengewebe aufgefächert und besser beurteilbar. Fixiert ist es ebenfalls…Normalerweise 4 Aufnahmen mit ein paar Sekunden Druck sollte auszuhalten sein. Der Nutzen ist wesentlich höher.

Ausnahmen gibt es natürlich immer. Bei Narben, Entzündungen, festem Drüsengewebe, falscher Aufnahmezeitpunkt im Zyklus…Dazu kommen Jammerlappen und Maulerinnen. Die MTRA muss die Aufnahmen nach sehr strengen Regeln fertigstellen und wird in engmaschigen Kontrollen bewertet. Also ruhig Vertrauen schenken und durch!

Ein paar Trostworte an die älteren Damen. Mit der Zeit nimmt das feste Drüsengewebe ab und dafür das Fettgewebe zu. In der Mammographie ein Pluspunkt. Drückt weniger und ist einfacher zu beurteilen!! Na also….:-)

Als Frau in Marrakesch- Marokko

Grossen Respekt hatte ich bisher in die orientalische Welt einzutauchen. Eine unbekannte Welt, die für  mich , als europäische Frau mit grosser Klappe, eher in der hinteren Reihe meiner  Wunschliste zu finden war. Als Referenz hatte ich nur wenige  Urlaubsdestinationen kennengerlernt, in denen ich mich als Frau eher unwohl gefühlt hatte.

Was sollte ich also dann in Marokko? Von vielen Vorurteilen geprägt, hatte ich nicht vor mir mal Marokko anzuschauen. Harte Arbeit war es für Sven von AufundAb mich dorthin zu bewegen. Marrakesch sei ein guter Beginn zum Kennenlernen. Und erstaunt war ich dann doch, als man mich belehren musste, dass dort die Berber die Hauptbevölkerung darstellen.

Also gut. Voruteile sind MIST.  Dann halt los.  Als Frau über 40 wird man wohl auch nicht gleich gegen ein Kamel eingetauscht.  Hoffnung genug das Abenteuer- Frau allein in Afrika- zu bestehen!

Ankuft in Marrakesch. Ein süsser übersichtlicher Flughafen. Hier gibt es sogar einen hübschen Platz, an dem die Reisenden gleich mal die Gastfreundschaft erleben können. Vom Königspaar gibt es gesponserten Tee … sehr gesüsst aber geschmacklich lecker!

Anschliessend wurde ich wohl gleich über den Tisch gezogen. Das Handeln liegt mir nicht, darum zahle ich für das Taxi zum Hotel  einen irren hohen Preis, aber das lerne ich auch noch.

Ahhhh…schöööön.

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Die ersten zwei Tage bin ich pleite, ohne dass ich was eingekauft habe. Die Marokkaner sind charmante Schlawiner, die aus jeder Situation Geld machen. Aber warum komme ich auch erst so spät  auf den Trichter, die Frauen anzusprechen? Diese sind genauso präsent auf der Strasse, aber eine Wegbeschreibung kostet nicht gleich was.  Und das ist nicht unwichtig, denn in der Medina verlaufe ich mich prinzipell.  Wo ist überhaupt Norden?

Die Medina ist irre. Da wuselt es in jeder Ecke. Als wäre die Zeit stehen geblieben. In den Souks kann man nur staunen, wie die Produkte hergestellt werden. Das meiste in pure Handwerk mit einfachstem Werkzeug. Ich empfinde nur die Verkäufer und die Ladenbesitzer als aufdringlich. Vielleicht bilde ich es mir ein, aber das waren die einzigen Momente, in denen ich mich als Frau etwas komisch vorkam. Nur ungern wurde mir die Hand gereicht. Aber ich war schliesslich potentieller Käufer ! Und bei den Verkaufsmethoden hat man komischerweise immer etwas anschliessend im Gepäck. Ein Heilmittelchen gegen Schnarchen. Arganöl für schöne Haut. Amber gegens Stinken, tolle Gewürze…. mein Einkauf. Ansonsten gibt es nichts, was es nicht gibt. Bei den Frauen fühle ich mich gleich wohl. Schade, dass ich nicht französisch beherrsche. Wäre von Vorteil!

Tee trinken, sich durch die Medina treiben lassen, das Photomuseum, die Ledergerberei, Tajine, frischgepresster Orangensaft, Schlangenbeschwörer, Geschichtenerzähler und vieles mehr… das war die Innenstadt .

Marrakesch bietet aber ebenso Moderne und Ruhe.

Die Moderne findet sich mehr am Rande der Stadt. Dort gibt es alles, was man der Europäer auch kennt.

Nach ein paar Tage Hektik, Lärm und tausenden vonEinrücken, suche ich die Ruhe. Also ab ins Ourika – Tal, das in etwa 1500 M Höhe liegt. Auf dem Taxisammelplatz wird der Preis verhandelt….Puhh.  Hier treffe ich Berber, die mich sowas von normal behandeln (jaja… die Marokkaner lachen mich gerechtfertigt wohl nun aus, aber ich war nun wirklich leider etwas unwissend) .  Apfelbäume, ein Fluss, zwischendurch Kinder, die an der Strasse irgendwelche Kräuter und Co verkaufen. Nie aufdringlich..

Dann wieder Tajine am Wasser, ein ausgiebiger Spaziergang und dann per Anhalter wieder zurück! Richtig gehört. Das geht voll einfach. Man strecke zwei Finger in die gewünschte Richtung und nach zwei Privatautos traf ich wieder in Marrakesch ein (wir reden von 70 km Distanz). Eine besonders schöne Erfahrung. Entspannte Atmosphäre und kein obligatorisches Händeaufhalten danach. Diesen Tag habe ich besonders genossen.

Am letzten Tag musste ich auch noch unbedingt in ein Hamam! So ganz einheimisch habe ich mich nicht getraut, aber auch für die verwöhnten Touristen werden Hamams angeboten. Da ist das Hautabschrubbeln mit dem Handschuh wohl etwas sanfter? So sauber habe ich mich seit Tagen nicht mehr gefühlt. Richtig erholsam! Zur Erheiterung führen die schicken Papierslips für Touris! Das nächste Mal möchte ich ein ganz traditionelles Hammam besuchen.

Ich konnte leider nur ein paar Tage in Marrakesch verbringen. Diese reichten jedoch aus, um mich dort wohl zu fühlen…. Liebe Grüsse an alle Marokkaner !