Wandern am Gardasee; Nodice

leichte Wanderung Gardasee

 

Der Gardasee bietet nicht nur die Möglichkeit des Kletterns um Arco und Co. Das mediterrane Ambiente lässt sich auch mit Wanderschuhen prima geniessen. Mein Domizil habe ich in Riva auf einem etwas abseits gelegenem Campingplatz aufgeschlagen. Ich kaufe mir noch schnell den Wanderführer Kompass und suche mir eine einfache Route aus. Erst mal schauen, wie  die Routeneinteilungen zu mir passen. Meist brauche ich wesentlich länger als im Buch veranschlagt. Schuhe an und los geht es:

 

Nodice, 859 m

Ich starte direkt vom Campingplatz und latsche mit festen Wanderschuhen und Stöcken bei schwülwarmen 28 Grad durch Riva zum offiziellen Startpunkt an der Gardesana Occidentale . Von dort gelangt man schnurstracks berwärts auf die alte Tonalestrasse. Immer leicht ansteigend läuft man hier auf leichtem Schotter .  Der Weg führt durch viele Tunnels, die sich auch umgehen lassen. Der Blick immer auf den Gardasee gerichtet.  Zumindest , wenn es der Verkehr zulässt. Denn man ist hier nicht alleine! Mist. Wenige Wanderer , aber um so mehr Mountainbike-Fahrer tümmeln sich hier. Der Weg ist dummerweise auch dafür ausgezeichnet und bekannt. Arrgh.  Nach x  Bikern ist mir die Ansicht der meist hübschen Rückenansichten egal und ich wünsche mir eine „Radfahrerflutschundwegöffnung“. Nach einer Weile schlängelt sich der Weg in Serpetinen den Hügel hoch. Asphalt! Welch Wohltat, wenn ich kleine versteckte Wanderwege entdecke, die den Weg etwas abkürzen, aber etwas Flair des Wanderns einhauchen.

 

Anschliessend landet man in Pregasina. Ein kleines Dörfchen, mit einer überdimensionalen Madonnastatue und Einkehrmöglichkeit. Hier werden die Radfahrer weniger, denn der Weg wird nun immer steiler und verändert sich nach der Kirche endlich wieder zu einem Wanderweg und dann zu einem Steig. In Bocca da Le gibt es diverse Möglichkeiten den höchsten Punkt des Nodices zu erreichen. Ein kurzes Stück ist mit Drahtseil abgesichert, jedoch  ist der Weg auch hier verhältnismässig breit. Der Ausblick über den Gardasee und die heissen Füsse lassen mich Rast machen.

Zurück geht es auf einem gut beschilderten Weg. Nach etwas Ruhe landet man leider wieder die letzten Kilometer auf dem bereits gelaufenem Anstiegsweg nach Riva. Aber dieses Mal mit weniger Radler, denn ich habe wie immer viel länger gebraucht und nun ist es bereits Abend 🙂

 

Lt. Kompass-Führer: 

  • leichte Route ( stimmt: breite und gut beschildert. Allerdings oft Asphalt, das mit einfachen Trekkingschuhen angenehmer gewesen wäre)
  • 13 km ( ich habe ca 16 km hinter mir)
  • 795 hm (merkt man anfangs nicht, da stetig ansteigend, nur kurzstreckige steile Wege)
  • 4:15 h  (ähmmmm.  Bei mir waren es 6,5 h. Gelten als Ausrede: 2 längere Pausen, 1 Eisessen in Riva und  fotografieren ?)

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Martina

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