Madeira: Sao Lourenco

Für Madeira ist dieser  Landstrich eher untypisch. Madeira, normalerweise ein Inbegriff  für Ihre Vielfalt an Vegetation reizt nun  mit  Kargheit. Ein  guter Grund  für mich diese Landzunge zu erkunden. Der Start dieser Wanderung ist leicht zu erreichen. Dementsprechend ist sie  beliebt. Ich bekam eine Mitfahrgelegenheit und konnte früh starten. So entging ich dem  üblichen Andrang.

Wir parken auf dem  Parkplatz am Ende der Strasse von Canical nach Sao Lourenco  und starten direkt von hier. Kleine Wegvarianten bieten Abwechslung und lassen die Wanderer nicht im Gänsemarsch laufen. Allzeit wird uns eine fantastische Panoramasicht geboten. Das Meer  bietet farblich einen tollen Kontrast zur braun-grünen Landzunge. Enden tut der Weg an einem kleinen Aussichtspunkt  an der Ostspitze. Von hier aus müssen wir  leider umdrehen. Schade eigentlich.Nochmals kurz inne halten und alles auf mich wirken lassen.

Die Möglichkeit im Atlantik zu baden nehme ich nicht in Anspruch. Aber  nur, weil ich meinen  Bikini vergessen habe. Mist. Trotz des Windes spürt man die gnadenlose Kraft der Sonne.  Also unbedingt Sonnenschutz mitnehmen. Es gibt nämlich  keinen Baum weit und breit. Darum ist es eine Wohltat, als das ehemalige Bauernhaus Casa Sardinha auftaucht.  Hier stehen einige Palmen, unter denen wir picknicken.Und es  existiert zum Glück ein WC . Meine Panik, dass ich ohne Gebüsch klar kommen muss verschwindet und  schon kann ich tiefenentspannt die kleine Ausstellung im Haus über Flora, Fauna und Geologie  anschauen.

Die ca 8 km und   200 Höhenmeter lassen sich  gut  in ca 3 Stunden bewältigen.Verlaufen ist quasi unmöglich. Die Wege sind meist breit, dennoch erfordern die vielen Steine etwas Trittsicherheit.. Also gucken, wohin man läuft, auch wenn es schwer fällt, die Augen von den wunderschönen Ausblicken wegzudrehen.  Rundum ist diese Wanderung eine schöne Halbtagestour. Sehr zu empfehlen

 

 

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Martina

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